Theatergruppe Rampenlicht

Die Theatergruppe RAMPENLICHT ist seit mehr als 30 Jahren fester Bestandteil der Pfarrgemeinde St.Thaddäus und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mitgliedern der Pfarrei als Laienschauspielern Gelegenheit zur Entfaltung ihrer darstellerischen Talente zu geben oder aber einfach nur um ein paar heitere Stunden in Theateratmosphäre zu erleben.

Theatergruppe RAMPENLICHT

RAMPENLICHT produziert keineswegs „religiöses“ Theater. Man bietet in schöner Abwechslung Boulevard- und Kriminalkomödien; Klassiker wie Molières „Der Geizige“ oder „Der eingebildete Kranke“ und Welttheater wie Neil Simons „Gerüchte, Gerüchte…“ oder Kriminalstücke von Agatha Christie.

Dass das RAMPENLICHT Teil einer vielseitigen Pfarrgemeindearbeit in Kriegshaber ist, merkt man besonders, wenn z. B. an Weihnachten das Krippenspiel mit den Kindern inszeniert wird. Die Arbeit der Gruppe kommt gut an, denn schon seit über 30 Jahren bietet sie regelmäßig im Frühjahr eine Produktion, die im meist restlos ausverkauften Pfarrsaal von St. Thaddäus gezeigt wird. Dabei ist man einfallsreich und innovativ.

Rund 50 Mitglieder zählt die Theatergruppe, von denen sich etwa die Hälfte aktiv engagiert. Werner Habereder ist Regisseur, Schauspieler und Motor des Rampenlichts, der auch jederzeit ansprechbar ist, wenn es um Belange des Theaters geht. Er findet tatkräftige Unterstützung und Hilfe in seinem Team, in dem jeder weiß, dass für eine gelungene Vorstellung eine Rundumeinsatzbereitschaft notwendig ist. Man begreift sich als einen Freundeskreis, mit dem man sich nicht nur beim Theaterspielen, sondern auch am Theaterstammtisch regelmäßig treffen, gemeinsame Theaterfahrten oder Ausflüge unternehmen kann.

In den letzten Jahren wurden Komödien von Alan Ayckbourn („Die bessere Hälfte", 2004), Ray Cooney („Wie wär’s denn, Mrs. Markham?", 2005 und „Jetzt nicht, Liebling" 2013), Neil Simon („Gerüchte, Gerüchte…", 2007 und „Barfuß im Park", 2009), zum 20 jährigen Jubiläum John Graham ("Hexenschuss", 2008), zum 25 jährigen Jubiläum „Jetzt nicht, Liebling" und im vergangenen Jahr zum 30-jährigen Jubiläum die Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ gezeigt.


Unsere Produktion 2019

Nach dem großen Erfolg mit der Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen", die wir zu unserem 30-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr auf die Bühne brachten, wird die Theatergruppe RAMPENLICHT diesmal den Klassiker "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist zur Aufführung bringen. Am 30. März, am 05./ 06./ 12. und 13. April 2019 jeweils um 19.30 Uhr spielen wir die Komödie im Pfarrsaal St. Thaddäus, Kobelweg 1 in Augsburg.

Der zerbrochene Krug

Komödie von Heinrich von Kleist in einer modernen Fassung von Carsten Richter

So mancher denkt vielleicht mit Grauen an den Deutschunterricht in der Schule zurück, als Werke von Heinrich von Kleist durchgekaut wurden. Aber keine Sorge, die Bearbeitung von Carsten Richter ist eine flotte, gut gekürzte und dennoch traditionelle Fassung des Klassikers und Sie werden überrascht sein, wie lustig klassische deutsche Literatur sein kann!

Zum Inhalt des Stückes:

Der Dorfrichter Adam war nächtlicherweise zur jungen Eve ins Haus geschlichen. In der Dunkelheit von Ruprecht, dem Verlobten des Mädchens, zum eiligen Rückzug gezwungen, wurde er von diesem bei der Flucht mit der Türklinke auf den Kopf geschlagen und musste zerschunden, mit Zurücklassung seiner Perücke, davon. Bei der Prügelei ist ein wertvoller Krug zerbrochen. Eve´s Mutter Frau Marthe Rull hält Ruprecht für den Täter. Sie kommt zum Gerichtstag, den jungen Burschen, der nun auch von Eve, die er für treulos hält, nichts mehr wissen will, zu verklagen.

Der Gerichtsverhandlung wohnt der auf einer Inspektionsreise befindliche Gerichtsrat Walter bei. Dem Richter Adam ist bei der Sache nicht wohl und er sucht durch allerlei Wendungen zu verhüten, dass die Wahrheit an den Tag kommt und so nimmt das Unheil seinen Lauf ...

 

Telefonischer Kartenverkauf ab Samstag 16. März 2019 ab 9.00 Uhr unter Tel. 0821-242 776 50. Eintritt Erwachsene 10,00 €, Schüler 8,00 €.

Bitte beachten Sie, dass der Kartenverkauf aus organisatorischen Gründen nur telefonisch erfolgen kann. Bestellungen per Mail oder Post können leider nicht berücksichtigt werden! Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Wollen auch Sie sich wieder einmal herzhaft lachen? Dann schalten Sie Ihr Fernsehgerät ab und besuchen Sie eine unserer Vorstellungen im Pfarrsaal St. Thaddäus – Sie werden es sicherlich nicht bereuen!

Die Theatergruppe RAMPENLICHT freut sich schon auf Sie.

Kontakt:

Theatergruppe Rampenlicht
Werner Habereder
Schiffmacherweg 23
86199 Augsburg
Email: rampenlicht@freenet.de


Und hier eine Liste aller unserer Aufführungen

  • 2018: „Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring
  • 2017: „Die schwarze Hochzeit" von Hugo Rendler
  • 2016: „... und Engel wohnen oben“ von Jens Exler
  • 2015: „Der unheimliche Mönch“ von Edgar Wallace
  • 2014: „…und dann gab´s keines mehr“ von Agatha Christie
  • 2013: „Jetzt nicht, Liebling“ von Ray Cooney
  • 2012: "Schlafzimmergäste" von Alan Ayckbourn
  • 2011: "Schau nicht unters Rosenbeet!" Norman Robbins
  • 2010: "Lauf doch nicht immer weg" Philip King
  • 2009: "Barfuß im Park" Neil Simon
  • 2008: "Hexenschuss" John Graham
  • 2007: "Gerüchte, Gerüchte ..." Neil Simon
  • 2006: "Erben ist nicht leicht" Walter G. Pfaus
  • 2005: "Wie wär´s denn, Mrs. Markham?" Ray Cooney
  • 2004: "Die bessere Hälfte" Alan Ayckbourn
  • 2003: "Der Blaue Heinrich" Schwartz/Lengbach
  • 2002: "Der eingebildete Kranke" Molière/Dorst
  • 2001: "Unkraut" F. Kusz
  • 2000: "Der Mustergatte" Avery Hopwood
  • 1999: "Der nackte Wahnsinn" Michael Frayn
  • 1998: "Otello darf nicht platzen" Ken Ludwig
  • 1997: "Tante Jutta aus Kalkutta" Otto Schwartz
  • 1996: "Tod auf dem Nil" Agatha Christie
  • 1995: "Der Geizige" Molière/Dorst
  • 1994: "Sei still, Bua!" Wächter/F. Kusz
  • 1993: "Das Geld liegt auf der Bank" Curth Flatow
  • 1992: "Der keusche Lebemann" Bach/ Arnold
  • 1991: "Keine Leiche ohne Lily" Jack Popplewell
  • 1990: "Die wilde Hilde" Ulla Kling
  • 1989: "D´r Grossvat´r und sei Nepomuck" Martin Egg
  • 1989: "Mama macht mobil" Ulla Kling
  • 1988: "Alles bleibt beim alten" Hannelore Möller